Die Kertschers vom Kertscher-Hof - Seit 1831

Der Kertscher-Hof ist seit 1831 in Familienbesitz, das Kertscher'sche Geschlecht können wir namentlich bis 1525 zurückverfolgen.

 

Der ausgezeichnete Ackerboden schaffte dauerhaft gute Bedingungen für Mensch und Tier.

 

Die Geschichte des Hofes

Michael Kertscher erwarb 1831 zwei Bauernhöfe in Gleina, wovon der heutige Kertscher-Hof zum Familiensitz wurde.

Seiner Frau Eva antwortete er auf ihre Frage, welche Felder zum Hof gehören: „Überall, wo die Ernte am schlechtesten steht, die Felder gehören uns.“

Nach wenigen Jahren stand auch auf diesen Äckern immer eine gute Ernte.

 

Hermann Kertscher übernahm den Hof vom Vater und erweiterte ihn von 1866 bis 1868 um mehrere Gebäude.

Er baute eine imposante Scheune, einen großen Kuhstall mit Kreuzgewölbe (das heutige Hotel) und ein Wohnhaus mit großen Fenstern, seinem ganzen Stolz. Seine Frau Maria bekam übrigens „Schelte“, als sie diese wieder mit Gardinen zuhängen wollte.

Mit der Erweiterung wurde die Voraussetzung geschaffen, die Ernte von vormals zwei Bauernhöfen in einem Hof unterzubringen.

Durch weiteren Landkauf wuchs der Hof auf 53 Hektar an.

 

Bruno Kertscher übernahm 1896 den Hof vom Vater. Er baute eine leistungsfähige Milch-Viehherde mit ca. 33 Milchkühen und 30 Stück Nachzucht auf.

 

1903 führten die Bauern Bruno Kertscher, Moritz Schellenberg und Richard Nitzsche eine Flächenzusammenlegung durch. Sie erreichten damit wirtschaftliche Ackerflächengrößen und günstigere Zugangsbedingungen. Sämtliche Felder des Kertscher-Hofes erstreckten sich danach nördlich der heutigen Bundesstraße 7 bis zur „Blauen Flut“.

 

Rudolf Kertscher übernahm 1931 den Hof.

Er modernisierte den Betrieb durch Anschaffung neuer Land-maschinen, wie beispielsweise Lanz-Bulldog, Zapfwellenbinder und Wendepflug.

1946 wurde der Hof mit sächsischem Granit neu gepflastert.

Im Laufe der Jahre wurde eine Herdbuchzucht für Rinder und Schweine aufgebaut, im Pferdestall sorgten 4 Stammbuchstuten für Nachwuchs.

Die Feldwirtschaft erreichte durch Saatgutvermehrung bei Weizen, Rotklee, Luzerne und Rüben eine relativ hohe Veredlungsquote.

 

In dieser Zeit gab der Hof etwa 15 Menschen Arbeit und Brot.

Am 1. Januar 1959 trat Rudolf Kertscher in die LPG ein, diese nutzte den Hof vorwiegend für Milchvieh- und Schafhaltung.

 

1990 mit der Wende übernahm Klaus Kertscher mit seiner Ehefrau Ursula, geb. Hannß, den Hof. Ursula Kertscher begann sofort mit dem Umbau eines Teiles vom Hof, um das Hotel zu errichten.

Maschinenbauingenieur Klaus Kertscher, damals noch als Technischer Direktor im Nähmaschinenwerk Altenburg tätig, unterstützte sie tatkräftig.

 

Nach 11 Monaten intensiver Bautätigkeit mit Firmen aus dem Altenburger Land war die Hauptarbeit geleistet.

 

Am Freitag, dem 13. März 1992, eröffnete das Landhotel seine Pforten mit 24 Betten.

 

Obwohl die Fassade noch keinen neuen Putz trug, setzte sehr bald ein reger Hotelbetrieb ein.

 

Als 6. Generation ist Tochter Gisa Hochmuth, geb. Kertscher, mit ihrem Ehemann Mathias voll in dem Hotelbetrieb eingebunden.

 

Seit dem 1. September 2011 arbeitet der Enkel Rick Hochmuth, gelernter Hotelfachmann und staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt, in 7. Generation als Maître im Hotel.

 

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